Der KSV stellt sich vor

- Schwungvoll wie seine Ringer ist auch der Traditionsverein KSV -

 
Ringen in Rheinfelden hat Tradition und geniesst in dieser Stadt schon lange einen hohen Stellenwert. Auch wenn es sich hier um eine Randsportart handelt, die keine Zuschauerscharen wie beispielsweise Fussball anlockt, behaupten sich die Athleten und Vereinsverantwortlichen in einem sportlich schwierigen Umfeld.

Der KSV wurde 1936 gegründet. Von den ursprünglichen Sportarten " Ringen, Gewichtheben, Tauziehen und Boxen ", besteht zur Zeit nur noch die Abteilung Ringen. Der KSV ist ein bedeutender Bannerträger im sportlichen wie gesellschaftlichen Bereich.

Beispielsweise ging von ihm 1967 die Initiative zur Durchführung eines Trottoirfestes aus, welches bis heute zu den größten Volksfesten der Region zählt und fester Bestandteil im Veranstaltungskalender zahlreicher Vereine ist.
Die Festteilnahme ermöglicht Einnahmen und damit kann speziell der KSV eine engagierte Jugendarbeit leisten.
Das war und bleibt unser erklärtes Ziel - junge Menschen generell für den Sport zu begeistern, sie speziell im Ringen zu trainieren und auch zu Erfolgen zu führen.
Einsatzbereitschaft und Idealismus sind hier auf allen Ebenen notwendig.
Die gesteigerte Zahl an Nachwuchsringern reicht nun erstmals nach acht Jahren wieder aus, um eine zweite Jugendmannschaft für die Kreisliga zu melden und auch auf regionaler und nationaler Ebene kann der KSV große Erfolge verbuchen.
So gab es in diesem Jahr - wie auch schon in der Vergangenheit - mehrfach badische und südbadische Titel und 3 Jugendringer haben sich für die deutschen Meisterschaften qualifizieren können.
Zum zweiten Mal läuft nun die Schülerkooperation "Ringen/Raufen im Schulsport". Sie dient dem Aggressionsabbau, der Gewaltprävention und fördert die Effizienz im Sportunterricht (näheres dazu unter der Rubrik "Jugend - Warum gerade Ringen?" )

Auch die Aktiv Mannschaft hat sich für die kommende Saison einiges vorgenommen. Der Aufstieg in die Verbandsliga ist das erklärte Ziel, nachdem man in der letzten Saison als Bezirksligameister die Relegationskämpfe leider verpatzt hat.

"Es gibt keine Sportart, bei der alle Glieder und Muskeln so gleichmäßig beansprucht werden, wie beim Ringen. Nichts ist gymnastischer als Ringen."  -  Turnvater Friedrich Jahn

Text: Uwe Lippert, Rolf Rombach, Kirsten Blackwell